Wir sind die drittbeliebteste Mannschaft im Burgenlandkreis.

von Motor | Donnerstag, 5. April 2012 |
3. Platz – Gutschein

FREYBURG/MZ – Wenn es jemand weiß, dann ist es Thomas Scheidt. Seit sieben Jahren moderiert er den Sportlerball der Mitteldeutschen Zeitung, des Naumburger Tageblattes und des Kreissportbundes (KSB) und war sich sicher: „Wir werden jedes Mal besser. Und heute ist es besonders gut.“ Knapp 480 Gäste in der Rotkäppchen- Sektkellerei dürften das am Freitagabend ähnlich empfunden haben. Allen voran Ron Schlehan, Geschäftsführer des KSB, der minütlich entspannter zu werden schien…… weiter?, Siehe 1. PDF und 2. PDF

PlatzierungVereinsname
1.SV Grün- Weiß Langendorf, Kegeln
2.UHC Weißenfels, Floorball
3.SV Motor Zeitz, Volleyball
4.Freyburger TTV, Tischtennis
5.Naumburger SV 1951, Schach

Motor legt Burg flach

von Motor | Mittwoch, 21. März 2012 |

SV Motor Zeitz mit Infiernos Baterista

HALLE (SAALE)/MZ. Riesenjubel gab es bei den Oberliga-Volleyballern von Motor Zeitz. “Wir haben am letzten Spieltag den Fluch des Tiebreaks doch noch besiegt”, freute sich Motors-Abteilungsleiter Volleyball Thomas Thierfelder. Die Rot-Schwarzen gewannen am zentralen Abschlussspieltag der Saison 2011 / 12 in Halle überraschend 3:2 gegen den Tabellendritten und Bronzemedaillengewinner Burger VC. “Motor, Motor”, tobten die mitgereisten Fans nach dem sechsten Saisonsieg. “Das Spiel hat wieder bewiesen, das wir von den anderen Mannschaften leistungsmäßig nicht weit entfernt sind”, zog Thierfelder kurz Bilanz. Die Zeitzer hatten in der nun zu Ende gegangenen Spielzeit sieben Fünfsatzspiele verloren.

Die Voraussetzungen waren vor dem Spiel nicht gerade verheißungsvoll. Zeitz war mit nur sieben Spielern angereist und da ist es ein Risiko mit Libero anzutreten. “Aber wir haben uns für die Variante mit Libero entschieden”, so Thierfelder, der die Mannschaft diesmal wieder coachte. Bei den Elsterstädtern fehlten Außenangreifer Alexander Jacob verletzungsbedingt, Diagonalspieler Marc Scheffel aus privaten Gründen. Arbeitsbedingt sagte Thomas Valtix ab. Da der Motor-Sechser die Klasse gesichert hatte, ging das Team um Mannschaftskapitän Michael Zimmermann ohne große Anspannung in die Partie. Zimmermann nahm diesmal die Position des Diagonalgreifers ein.

Im Mittelblock standen Dirk Busch und Christoph Jahr. Im Außenangriff waren Robert Girke und Christian Schumann aufgestellt. Die Zuspielerposition füllte wie immer Ronny Klügl aus und als Libero stand Alexander Schmidt seinen Mann. Die Elsterstädter nahmen sich vor, aufgrund der kleineren Randzone des Spielfeldes mit Flatteraufschlägen den Favoriten zu beeindrucken und dies gelang. Grundlage des Erfolges sei die starke Blockarbeit und die solide Feldabwehr gewesen.

Abteilungsleiter Thomas Thierfelder

Zeitz verlor den ersten Satz 16:25, konnte sich dann aber in der umgebauten Grundaufstellung besser auf den Gegner einstellen. Im zweiten Durchgang drehte der Vorjahresdritte Zeitz auf. Die Führung von 15:9 geriet nicht in Gefahr und mit dem 25:18 war der Satzausgleich vollzogen. Im dritten Abschnitt bestimmte Burg die Szenerie und vor allem der Mittel-Angreifer Kevin Jasper schloss viele Schnellangriffe erfolgreich ab. Aber plötzlich bekamen die Rot-Schwarzen Fan-Unterstützung des Landesmeisters Ballenstedt, die ihr Spiel gegen Bitterfeld mit einen 3:0-Sieg beendet hatten. Somit kam noch einmal prächtige Stimmung auf, da auch die Burger einen stimmgewaltigen Fanblock mitgebracht hatten. Motor lag 11:18 zurück, kam nun aber besser in die Partie, holte bis zum 18:22 auf. Doch der Durchgang ging 25:18 an den VC. “Obwohl wir den Satz verloren, gab die Aufholjagd Mut für den weiteren Spielverlauf”, sagte Thierfelder. Zeitz lag 10:4 durch gefälligen Angriffsvolleyball vorn. Burg kam zunehmend in der Annahme in Schwierigkeiten. Außenangreifer Sören Lamprecht konnte ausgeschaltet werden. Beim 22:19 nahm Thierfelder die zweite Auszeit und sein Team schaffte durch eine clevere Spielweise den 25:21-Erfolg und 2:2-Ausgleich. Nun musste der Tabellenachte in den für sie in dieser Saison verfluchten Tiebreak antreten. Der gute Start machte Mut. Beim 10:8 für Zeitz zeigte Burg Nerven. Zuspieler Marco Hausmeier sah wegen Reklamieren den gelben Karton und sorgte für Motors Resultatserhöhung. Endstand nach der hektischen Schlussphase 15:9. Motor war erleichtert. “Wir können noch siegen”, freute sich Thierfelder. Er lobte: “Unsere Fans waren wieder großartig und sie haben auch in schlechteren sportlichen Zeiten immer zu uns gestanden.”

Motor: Mittelblocker: Jahr und Busch, Diagonalspieler: Zimmermann, Aussenangreifer: Girke und Schumann, Zuspieler: Klügel und Libero: Schmidt

Quelle: MZ/www.mz-web.de

Spannender Balltanz auf dem Netz

von Robert | Sonntag, 4. März 2012 |
Wichtige Punkte geholt

Sven Dix (rechts) ließ den Ball über das Netz tanzen und holte für Weißenfels wichtige Punkte. (FOTO: ALEXANDER BLEY)

VON STEFAN THOMÉ

WEISSENFELS/MZ. Es war eine Szene im dritten Satz des Volleyball-Derbys der Landesoberliga zwischen dem gastgebenden SV Rot-Weiß Weißenfels und dem SV Motor Zeitz, welche am vergangenen Sonnabend in der Weißenfelser Westhalle sinnbildlich für das ganze Spiel stand. Ein Angriffsschlag des Weißenfelsers Sven Dix touchierte die rechte Netzkante, tanzte rollend auf derselben entlang auf die linke Seite, um dort ins gegnerische Feld zu fallen. Zeitz brachte den Ball wieder ins Spiel, aber Chris Beyer vollendete bei der nächsten Gelegenheit zum 12:14. Den dritten Durchgang sicherten sich zwar die Gäste mit 25:19, doch am Ende jubelten die Einheimischen Neustädter. Vor rund 150 lautstarken Zuschauern holten sie einen durchaus knappen 3:1-Erfolg (25:21 / 27:25 / 19:25 / 26:24). “Heute war es nicht leicht, an der Seitenlinie zu stehen”, gestand Rolf Beyer, Trainer der rot-weißen “Devils”. Er hatte damit gerechnet, dass das Duell über vier oder fünf Sätze geht. “Aber dass es so spannend wird, das war schon aufregend”, sagte er.

Partie auf Augenhöhe

Immerhin konnte sein Team halbwegs befreit aufspielen, denn der Klassenerhalt war bereits sicher. “Seit Kapitän Robert Lawrenz nach seiner Verletzung wieder mit dabei ist, haben wir uns stabilisiert”, nennt Beyer einen Faktor. Lawrenz selbst sah ebenfalls einen Vorteil darain, dass Weißenfels nicht unbedingt gewinnen musste. “Wir haben zwei Sätze sehr gut gespielt, im Dritten allerdings die Konzentration etwas schleifen lassen”, so Lawrenz. Zum Auftakt setzte sich Weißenfels mit 8:2 ab, ließ Zeitz bis auf 16:19 herankommen, setzte sich dann aber über 22:17 und 24:19 mit 25:21 durch.

Nach dem Seitenwechsel starteten die Gäste hingegen besser und lagen 3:0 vorn. Die “Devils” glichen beim 4:4 aus und bis zum 9:9 blieben beide Teams gleich auf. Dann marschierte Weißenfels auf 17:10 davon, musste jedoch danach den 16:17-Anschluss hinnehmen. Und auch das 22:16 machte Zeitz wett und war beim 24:24 wieder dran. Doch anstatt einen augenscheinlich regulär erzielten Punkt zum Satzball zur erhalten, brachte eine umstrittene Schiedsrichter-Entscheidung, die im Spielverlauf mehrfach zu ungunsten beider Mannschaften fielen, das 25:24 für Weißenfels. Aber erst Nach dem 25:25 rettete sich der Gastgeber auch dank eines Zeitzer Fehlaufschlags ins Netz zum 27:25-Erfolg. Ein ähnliches Bild im dritten Abschnitt, bei dem es bis zur Sautzmitte ausgeglichen stand (10:10), ehe sich Zeitz Stück für Stück absetzte.

Zeitz bleibt in der Liga

Ebenso der Schlussdurchgang mit den Zwischenständen 10:10, 14:14, 18:18 20:20 und 23:23. Dann setzte Coach Beyer aber erneut eine Auszeit zum passenden Moment und eine nun hellwache Feldabwehr kombiniert mit kraftovllen Angriffsschlägen von Thomas Reise, Beyer und Dix brachten den Sieg.

“Wir haben die entscheidenden Zähler nicht gemacht”, sagte indes Motor-Trainer Thomas Thierfelder. Sein Team hätte dieses Mal sein Potenzial abgerufen, aber in wichtigen Situationen habe einfach der Biss gefehlt. Für Kapitän Michael Zimmermann war es ein “Spiel wie jedes andere. Aber die Atmosphäre ist gegen Weißenfels immer besonders.”

Am Ende durften die Zeitzer doch noch feiern. Denn sie verbleiben in der kommenden Saison in der obersten Klasse Sachsen-Anhalts, weil der USC Magdeburg den USV Halle daheim mit 3:0 bezwang.

Weißenfels:

Beyer. Hübler, Leis, Rösner, Vogel, Lawrenz, Kurzweil, Panzner, Strauch, Köthe, Dix, Reise, Auerbach. Zeitz: Klügl, Girke, Schmidt, Valtix, Jahr, Jacob, Zimmermann, Scheffel, Busch.

Quelle: MZ/www.mz-web.de